Für Mensch und Natur


NABU startet Kampagne für Artenvielfalt

Weil Natur Zuhause ist. Vielfalt schützen. Naturkrise stoppen.

Die Vielfalt der Natur ist bedroht: Nur noch etwa ein Viertel der für Deutschland typischen Biotope gilt als ungefährdet. In nur 50 Jahren sind die weltweiten Bestände an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien um fast 70 Prozent geschrumpft. Die Vielfalt der Lebensräume, der Arten, und ihre genetischen Variationen verschwinden aktuell so schnell, dass es als das sechste Massenaussterben auf unserem Planeten bezeichnet wird – verursacht durch den Menschen. Was zu tun ist, was jeder tun kann, das hat unser Bundesverband hier zusammengefasst:

https://rlp.nabu.de/tiere-und-pflanzen/biodivkampagne/index.html

 


Verwaiste Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich nötig ist

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen. Nur wenn es an einer sehr gefährlichen Stelle sitzt notfalls an eine geschützte Stelle setzen.


Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Mehr dazu:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/01945.html

 


Unsere Projekte


Unsere neue Satzung

Auf der JHV 2024 haben wir eine neue Satzung beschlossen. Wie alle NABU  Gruppen waren wir als Untergliederung des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. und des NABU Rheinland - Pfalz verpflichtet, unsere Satzung an die in Bundes- und Landesvertreterversammlungen beschlossene Satzungsänderungen anzupassen. Seit der letzten Satzungsänderung gab es zahlreiche Änderungen in der Rechtsprechung, die auch für uns eine weitere Anpassung notwendig gemacht haben.  

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Neue Satzung vom März 2024.pdf
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Ergebnis Stunde der Gartenvögel

Zaunkönig     Foto: NABU/ W.Rusch

Mehr als 58.000 Menschen haben an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ teilgenommen und über 1,2 Millionen Vögel gemeldet.

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Vögel landete – wie fast immer – der Hausperling, gefolgt von AmselKohlmeise und Star.

Das überdurchschnittlich warme Frühjahr hat sich offenbar in der Vogelwelt bemerkbar gemacht, indem einige Arten früher zurückgekehrt oder mit der Brut gestartet sind. Daran hat auch der kurze Kälteeinbruch im April nichts geändert. So wurde beispielsweise der Zilpzalp um 14 Prozent häufiger gesichtet als im Vorjahr: Als Mittel- und Kurzstreckenzieher ist er, wie auch einige andere Arten, etwas früher aus seinem Winterquartier zurück nach Deutschland gekommen.

Ein weiterer Profiteur des milden Winters könnte der Zaunkönig sein. Er wurde um acht Prozent häufiger gemeldet als im Vorjahr. Die Art ist anfällig für lange Kälteperioden, die es im vergangenen Winter nicht gegeben hat. Das könnte die Population in Deutschland gestärkt haben.

Weniger gute Nachrichten gibt es von den Insektenfressern zu vermelden. Mehlschwalbe (minus 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Rauchschwalbe (minus 18 Prozent) stürzen nahezu ab. Das könnte vor allem mit dem winterlichen Intermezzo während der Zugrückkehr im April zu tun haben.

Nur bei den Mauerseglern gibt es ein leichtes Plus von sieben Prozent bei den Sichtungen. Damit pendeln sich die diesjährigen Beobachtungen in den recht stabilen Trend der letzten Zählaktionen ein.

 

 

Moorschnucken wieder auf der Sommerwiese

Unsere Moorschnucken sind wieder auf der Sommerweide. Zu Fressen gibt es mehr als genug. Nicht nur die Herkulesstaude zu deren Eindämmung sie hier eingesetzt werden. Derzeit wächst die Vegetation im Eiltempo. Einen ersten größeren Rückschnitt am Herdenschutzzaun haben die ehrenamtlichen Betreuer aus unserer Gruppe schon geleistet. Herzlichen Dank dafür! 


Amphibienschutz am Dreifelder  Weiher für das Jahr 2024 in den Startlöchern

Foto: Ariane Werner/NABU

Jetzt im Februar haben sich wieder viele Freiwillige gefunden, die bereit sind den Krötenzaun aufzubauen. Meist ist die arbeitsintensive Aktion an zwei Tagen abgeschlossen. Sobald dann die Temperaturen steigen und die Luftfeuchtigkeit passt, werden die Kröten aus ihren Verstecken kommen.

Viele unterstützende kleine und große Hände haben im letzten  Frühjahr insgesamt 5846 Amphibien (Erdkröten, Frösche, Molche) über die Straße gebracht und damit vor einem möglichen Verkehrstod gerettet werden.

Hoffen, wir dass wir auch in diesem Jahr so erfolgreich sein werden!


Die Schnucken sind im wohlverdienten Winterquartier und bereiten sich auf ihren Sommereinsatz vor...

Foto: Ariane Werner/NABU

...indem sie sich am guten Heu kugelrund fressen.

Nachts sind sie im sicheren Stall und tagsüber auf einer gut eingezäunten Weidefläche. Es geht Ihnen sichtlich gut und die Versorgung der Schafe morgens und abends funktionert - dank unseren sehr zuverlässigen ehrenamtlichen Betreuern - sehr gut.

Foto: Ariane Werner/NABU

Das NABU - Naturtelefon


Tel: 030-284984-600

Montag - Freitag 9 - 16 Ihr


Foto: Ariane Werner/NABU

Das Naturtelefon für alle Fragen rund um den Naturschutz. Die Anliegen können z.B. verletzt oder verlassen aufgefunde Tiere,  insektenfreundliche Bepflanzung bis hin zu Fragen über die richtige Mülltrennung sein. 



2022 - 20 Jahre Streuobstwiese Roßbach

20 Zentner Äpfel und ein Jubiläum -

Auf der Streuobstwiese des NABU - Kroppacher Schweiz, gab es zum 20 Jahrestag eine Rekordernte an Äpfeln der verschiedensten Sorten.

 

Mehr Info´s dazu unter dem Reiter

"Streuobstwiese".

 


In diesem Jahr ist unser Motto "Natur des Jahres 2024"

Wir beginnen im Februar mit einer tollen Aktion zum Thema Wildtier des Jahres - Der Igel.

Im weiteren Verlauf des Jahres planen wir noch folgende Aktionen:

·  Wildbiene des Jahres – die blauschwarze Holzbiene

 Moos des Jahres – das hängende Widerhakenmoos

Boden des Jahres – der Waldboden

Blume des Jahres – die Grasnelke

 Heilpflanze des Jahres – schwarzer Holunder

 Insekt des Jahres – der Stierkäfer

Libelle des Jahres – die Mondazurjungfer

 


Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Wenn Schwalben bei Ihnen willkommen sind und Sie Ihnen ein Zuhause geben, dann freuen wir uns über eine Bewerbung um die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus".

Füllen Sie einfach online das Formular aus und schon kommt jemand mit Plakette und Urkunde zu Ihnen nach Hause. Wir freuen uns über jeden, der dabei ist !

Auch Schwalbennisthilfen können Sie kostengünstig bei uns erhalten, sprechen Sie uns gerne an.