Amphibienschutz an der Westerwälder Seenplatte


Amphibienschutz 2022 am Dreifelder Weiher - eine sehr erfolgreiche Aktion.

Wir freuen uns sehr, dass es in diesem Jahr wieder sehr viele ehrenamtliche Helfer (vielen Dank besonders an die Kinder, die oftmals Abends eifrig mitgeholgen haben)  gab, die sich spätabends und frühmorgens dafür engagiert haben, die Amphibien sicher über die Straße bis zum Dreifelder Weiher zu bringen.

 

Insgesamt wurden: 5207   Erdkröten        (82 mehr als 2021)

                                           280   Grünfrösche   (208 mehr als 2021)

                                           360   Grasfrösche    (324 mehr als 2021)

                                           222   Teichmolche  (196 mehr als 2021)

                                             24    Bergmolche   (26 mehr als 2021)

 

insgesamt                    6093 Hinwanderer  (714 mehr als 2021)           erfasst!

 

Die Gesamzahl der Hin- und Rückwanderer die mit Hilfe der Aktiven über die Straße gebracht wurden beträgt

6755 Amphibien! Das ist eine stolze Anzahl und zeigt, dass die Population an der Seenplatte stabil ist bzw. die Anzahl der Frösche deutlich gestiegen ist.


Bericht aus der Inform der VG Hachenburg Nr. 18 vom 06.05.2022


Eine erfolgreiche Sammelaktion am Dreifelder Weiher 2021

Dieser Artikel erschien am 28.05 im Inform für die VG Hachenburg.

Wir sind stolz, dass wir gemeinsam so viel erreichen konnten und freuen uns darauf, im Frühjahr 2022 wieder mit vielen ehrenamtlichen Helfern das Projekt fortzuführen.


In Nähe des Dreifelder Weihers konnten wir  - mit vielen ehrenamtlichen Helfern - in diesem Frühjahr einige hundert Meter Amphibienschutzzäune errichten. Mit viel Eifer und vollem Körpereinsatz wurden ausreichend Eimer eingegraben, um die Amphibien zu "sammeln" und sicher über die Straße zu bringen.

 

In Deutschland leben 21 Amphibienarten. Die Mehrheit von ihnen begibt sich auf Wanderschaft, mal kurz und mal länger. Molche wandern nur wenige Meter, Erdkröten legen dagegen oft mehrere Kilometer zurück zu ihrem Geburtsgewässer, um sich zu paaren und Eier abzulegen. Ein inneres Navigationssystem führt die Tiere an.

 

 

Ein toller Erfolg...und ein gelungener Bericht in der Westerwald Post vom 24.06.2020